Hauptinhalt

Bücherstube Barth - Willkommen

 

Die Bücherstube Barth im Herzen des schönen Boddenstädtchens Barth bietet Ihnen im geschichtsträchtigen Ladengeschäft eine feine Auswahl an Büchern, Ansichts- und Glückwunschkarten, kleine Spielwaren und wechselnde Angebote aus den Bereichen Schreibwaren und Papeterie.

Wir führen auch zahlreiche Titel mit regionalem Bezug.

Geschenke werden auf Wunsch verpackt.

Postversand ist nach Absprache möglich.

In den meisten Fällen ist die Beschaffung von Titeln zum nächsten Tag möglich, auch telefonische Bestellungen werden entgegengenommen.

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

09.00 Uhr - 18.00 Uhr

Samstag

09.00 Uhr - 12.00 Uhr

Kontakt

Telefon: 038231 2951

Mail: info[at]buecherstube-barth.de

Facebook

Sie finden uns auch hier bei

Facebook

Geschichte des Wohn- und Geschäftshauses Anthonys Erben
Barth, Lange Straße 30


1903 erbaut durch Christian Wilhelm Anthony Jr. als Wohnsitz, Verlagsgebäude, Papier- und Buchhandlung sowie
Druckerei für das " Barther Tageblatt "
1920 Verkauf an den Verleger Julius Dahlfeld und Weiterführung des Gesamtgeschäfts durch dessen Sohn Adolf Dahlfeld
unter bisherigem Namen

Bis 1943 Steigerung der Auflage des " Barther Tageblatt " von 600 auf 2400 Exemplare täglich
Im " Barther Tageblatt " und in 3 Büchern des Verlages wurden die meisten Gedichte und Erzählungen der Dichterin
Martha Müller- Grählert veröffentlicht

 

Barth

Name

1159 wurde von Kämpfen gegen die Slawen in der provincia Barta berichtet. Bardo bedeutete damals im Pommerschen oder in der Polabischen Sprache kleine Erhöhung. 1256 war die Schreibweise dann Bard oder Barth und im 13. Jahrhundert dann auch Bart und Bardt.

Mittelalter

Zwischen zwei slawischen Fischerdörfern, wohl Dorfstelle (heute dort befindlich die Dorfstellenstraße) und Trebin (heute die gleichnamige Straße), entstand wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts auf einer Erhebung eine deutsche Marktsiedlung, der im Jahre 1255 vom Rügenfürsten Jaromar II. das Lübische Stadtrecht verliehen wurde. Dies war auch die erste urkundliche Erwähnung der Stadt. Eine Slawenburg war wohl südlich des heutigen Bahnhofes an Stelle der heutigen „Anlagen“ und der Freilichtbühne Barth befindlich.

Martha Müller- Grählert
eine Persönlichkeit der Barther Geschichte - bekannt als Dichterin des "Ostseewellenliedes"

20.12.1876 - 18.11.1939

  • 20.12.1876   in Barth geboren
  • wächst in Zingst auf
  • besucht das Lehrerseminar in Franzburg
  • arbeitet als Hauslehrerin
  • 1898  geht nach Berlin und arbeitet als Redakteurin des " Deutschen Familienblattes "
  • 1904  heiratet den Agrarwissenschaftler Dr. Max Müller
  • 1911  geht mit ihrem Mann, der als Professor an die dortige Universität berufen wurde, nach Sapporo in Japan
  • kehrt nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs nach eineinhalbjähriger Odyssee durch mehrere Länder mit ihrem Mann nach Deutschland zurück
  • ihre Ehe scheitert
  • 1924 zieht wieder nach Zingst und lebt verarmt in ihrem Haus
  • 1939 geht fast erblindet in das Altersheim Franzburg
  • 18.11.1939 stirbt sie in Franzburg

Louis Douzette - Ehrenbürger der Stadt Barth

25.09.1834 - 21.02.1924

geboren:  25. September 1834 in Tribsees - gestorben: 21. Februar 1924 in Barth

Als er sieben Jahre alt war, zog die Familie von Tribsees nach Franzburg. Im Alter von 14 Jahren beendete er die Schule und ging beim Vater in die Stubenmalerlehre. Im Winter gab ihm der Vater, der in seiner Jugend in Berlin die Kunstakademie besucht hatte, den ersten Unterricht im Zeichnen. 1852 zog die Familie nach Barth.

Louis Douzette ging mit 21 Jahren nach Berlin und wurde Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke.

Friedrich Adolf Nobert- Ehrenbürger der Stadt Barth

17.01.1806 - 21.02.1881

Friedrich Adolph Nobert war der Sohn des Barther Uhrmachers Johann Friedrich Nobert und dessen Ehefrau Elisabeth, geb. Teez. Er besuchte die Volksschule in Barth und ging anschließend bei seinem Vater in die Lehre. Bereits in dieser Zeit entwickelte er eine Taschenuhr mit Sekundenzeiger und Kompensation der Einflüsse von Temperatur und Lage, die er zur Berliner Gewerbeausstellung im Jahr 1827 sandte. Die Uhr wurde besonders ausgezeichnet und brachte ihm die Bekanntschaft des Astronomen Johann Franz Encke, dem Direktor der Berliner Sternwarte, mit dem er korrespondierte.